Woran erkennt mein Arzt, ob ein von-Willebrand-Syndrom vorliegt?
Die Diagnose eines von-Willebrand-Syndroms ist wichtig, damit Ihnen als Betroffenen die richtige Behandlung zu Gute kommen kann. Bei einem Verdacht auf die Erkrankung sollten Sie sich unbedingt an ein auf Blutgerinnung spezialisiertes Zentrum überweisen lassen. Mittels verschiedener Laboruntersuchungen kann dort festgestellt werden, ob tatsächlich ein von-Willebrand-Syndrom vorliegt und wenn ja, welcher Typus. Wichtiger Bestandteil einer ersten, orientierenden Diagnostik ist die Eigen- und Familien- anamnese, d.h. ein Gespräch mit dem Arzt über die Vorgeschichte der eigenen Blutungsereignisse und die der Familienmitglieder. Bei den ersten Untersuchungen werden Blutbild und Blutgruppe genau unter die Lupe genommen, bevor sich spezifischere Blutuntersuchungen anschließen.
Wenn Sie diagnostiziert werden, erhalten Sie einen Notfallausweis, der über Art und Typ der Erkrankung Auskunft gibt. Er gibt z.B. Rettungsärzten nach einem Unfall die Möglichkeit, umgehend die richtigen Schritte und Maßnahmen einzuleiten.
Das kann Leben retten.
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