Woher kommt der Name?
Im Jahre 1926 beschrieb der finnische Arzt Erik Adolf von Willebrand zum ersten Mal das von-Willebrand-Syndrom am Beispiel einer Familie mit Blutungsereignissen. Der Internist entdeckte, dass im Gegensatz zur bekannten Bluterkrankheit ‚Hämophilie’ auch Frauen von dieser Erkrankung betroffen sind. 1933 veröffentlichte er zusammen mit dem Leipziger Hämatologen Jürgens weitere Erkenntnisse. Auf Grund dieser Zusammenarbeit wird die Erkrankung auch heute noch z. T. als von-Willebrand-Jürgens-Syndrom bezeichnet.

