Netzwerk vWS - von Willebrand Syndrom

Tipps für Eltern

Ihr Kind leidet am von-Willebrand-Syndrom? Darauf sollten Sie achten:

  • Rüsten Sie Ihr Kind mit einem Notfallausweis aus.
  • Informieren Sie alle Personen, die mit Ihrem Kind zu tun haben: Familienmitglieder, aber auch Babysitter, Erzieher/-innen und Lehrer/-innen, andere Eltern, Spielkameraden usw. – damit diese für den Notfall gewappnet sind und gefährliche Situationen im Vorfeld erkennen und vermeiden können.
  • Informieren Sie die Ärzte, die Ihr Kind behandeln, z. B. Zahnarzt, Kinderarzt, HNO-Arzt, insbesondere bei bevorstehenden Operationen, z. B. Polypen- oder Mandel-Entfernung.
  • Achten Sie darauf, dass Impfungen stets unter die Haut (subkutan) und nicht in den Muskel (intramuskulär) gegeben werden, damit keine Muskelblutungen entstehen.
  • Vermeiden Sie Medikamente, die die Blutgerinnung zusätzlich hemmen, z. B. Acetylsalicylsäure (ASS). Eine Information zu Medikamenten, die von-Willebrand-Betroffene einnehmen können und welche nicht, finden Sie hier.
  • Hinterlassen Sie immer die Notfallnummer des Behandlungszentrums bei den betreuenden Personen.
  • Stocken Sie Ihre Hausapotheke auf: Dreieckstücher und sterile Kompressen sind wichtig, um ggf. einen Druckverband anlegen zu können. Es ist empfehlenswert, Medikamente – laut Behandlungsplan – für den Blutungsnotfall griffbereit zu haben.
  • Erklären Sie Ihrem Kind altersgerecht seine Erkrankung. Es soll keine Angst haben, zum Beispiel vor dem Toben mit Altersgenossen, sondern wissen, wie es sich in bestimmten Situationen verhalten muss, z. B. bei Verletzungen.

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